Uganda. Schritt für Schritt zum neuen Klassenzimmer.

Bildung öffnet die Tür in eine bessere Zukunft – in all unseren Projektländern. Doch wie sieht unsere Arbeit in diesem Bereich konkret  aus? Wir nehmen Sie mit auf die einzelnen Etappen des Baus eines Klassenzimmer in Uganda – von der ersten Besichtigung der Schulen bis zum fertig ausgestatteten Unterrichtsraum.

Mehr als 100 Kinder sitzen dicht zusammengedrängt in den dürftig ausgestatteten Klassenzimmern, oftmals auf dem nackten Boden. Das Problem liegt auf der Hand. Die Klassenräume sind komplett überfüllt und die Unterrichtsqualität ist dadurch stark beeinträchtigt. Doch gerade die ersten Schuljahre sind entscheidend und prägend für die spätere Schullaufbahn und die Richtung, die junge Menschen einschlagen. Damit Kinder und Jugendliche im Bezirk Kasese eine Chance auf eine gute Zukunft haben, baut Sei So Frei gemeinsam mit der dort ansässigen Partnerorganisation RIFO schon seit mehreren Jahren erfolgreich Klassenzimmer.

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Mittwoch, Juli 14, 2021

Schritt 4: Errichtung der Mauern

Mittwoch, 14. Juli 2021|

Ist erst einmal das Fundament fertig, geht es auch schon zum Errichten der Wände. Nicht nur Mitarbeiter lokaler Bauunternehmen sind am Werk, auch die Väter der Schüler·innen beteiligen sich soweit als möglich am Bau der künftigen Klassenzimmer ihrer Kinder. Die Anzahl der Bauarbeiter ist dabei von Schule zu Schule unterschiedlich. Je mehr Personal gestellt wird, umso schneller stehen die Mauern und der nächste Schritt kann folgen.

Die Frauen sorgen meistens dafür, dass die Arbeiter etwas im Magen haben und somit der Schulbau schnell vorangetrieben werden kann.

Mittwoch, Juni 30, 2021

Schritt 3: Grundmauern und Fundament

Mittwoch, 30. Juni 2021|

Unsere Partnerorganisation kauft die notwendigen Materialien bei lokalen Unternehmen ein und lässt sie – auf oft schlimmen Straßen – zur Baustelle liefern. Dort beginnen die Bauarbeiter*innen und die Männer der Dorfgemeinschaft mit der Errichtung der Grundmauern. Gemeinsam geht es schneller voran, vor allem, wenn kaum technische Hilfsmittel und kein Strom vorhanden sind. Danach kann das Fundament betoniert werden. Eine Mischmaschine gibt es bei unseren Projekten nicht, die Arbeiter*innen mischen den Beton händisch. Wichtig ist dabei die Bereitstellung von ausreichend Wasser. Dafür ist teilweise die Schulleitung, teilweise Eltern bzw. die Gemeinde oder auch die lokale Regierung zuständig – je nachdem, wie es im Vertrag festgehalten wurde.

 

 

2021-07-21T15:14:26+02:00Mittwoch, 21. Juli 2021|Alle Beiträge, Kategorie Länder, Bildung, Uganda|0 Kommentare
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