Uganda. Schritt für Schritt zum neuen Klassenzimmer.

Bildung öffnet die Tür in eine bessere Zukunft – in all unseren Projektländern. Doch wie sieht unsere Arbeit in diesem Bereich konkret  aus? Wir nehmen Sie mit auf die einzelnen Etappen des Baus eines Klassenzimmer in Uganda – von der ersten Besichtigung der Schulen bis zum fertig ausgestatteten Unterrichtsraum.

Mehr als 100 Kinder sitzen dicht zusammengedrängt in den dürftig ausgestatteten Klassenzimmern, oftmals auf dem nackten Boden. Das Problem liegt auf der Hand. Die Klassenräume sind komplett überfüllt und die Unterrichtsqualität ist dadurch stark beeinträchtigt. Doch gerade die ersten Schuljahre sind entscheidend und prägend für die spätere Schullaufbahn und die Richtung, die junge Menschen einschlagen. Damit Kinder und Jugendliche im Bezirk Kasese eine Chance auf eine gute Zukunft haben, baut Sei So Frei gemeinsam mit der dort ansässigen Partnerorganisation RIFO schon seit mehreren Jahren erfolgreich Klassenzimmer.

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Mittwoch, Juni 16, 2021

Schritt 2: Vermessung und Aushebung der Baugrube

Mittwoch, 16. Juni 2021|

Gleich zum Baustart werden die Eltern, die Schüler*innen und die Dorfgemeinde in den Schulbau einbezogen. Sie räumen das Gelände frei und säubern es. Danach wird die Baugrube ausgemessen. Ausgehoben wird die Baugrube dann in mühsamer Handarbeit. Je mehr fleißige Hände mithelfen, umso schneller geht der Bau voran. Die meisten Eltern helfen gerne mit, so auch Baruku Nicolas, dessen Sohn die Schule Kasanga besucht: „Ich habe den Bau der neuen Klassenzimmer sehr begrüßt und freue mich, dass ich meinen Beitrag dazu leisten konnte. Immer wieder gehe ich zur Schule und schaue, wie weit die Bauarbeiten schon fortgeschritten sind.“

Schritt 1: Besichtigung der Schule und Verhandlungen

Mittwoch, 2. Juni 2021|

Die bestehenden Schulgebäude werden von RIFO oder Sei So Frei besichtigt. Bei einem Rundgang am Gelände entscheiden wir bzw. unsere Mitarbeiter von RIFO über die Dringlichkeit und Notwendigkeit einer Infrastrukturerweiterung.

Ist der Bau von neuen Klassenzimmern von unserer Seite denkbar, kommt es zu einem Treffen mit allen beteiligten Parteien bzw. zu Verhandlungen mit denselben. Alle, angefangen von den Eltern über die lokale Regierung bis hin zum Schulleiter bzw. der Schulleiterin und dem Lehrpersonal, müssen den Bau mittragen. Das heißt sie erklären sich dazu bereit, ihn durch ihren Arbeitseinsatz und – soweit möglich- finanziell zu unterstützen. Das wird auch schriftlich in einem Vertrag zwischen der Sei So Frei-Partnerorganisation RIFO und den Schulverantwortlichen (bzw. den Stakeholdern) festgehalten.

 

 

2021-07-21T15:14:26+02:00Mittwoch, 21. Juli 2021|Alle Beiträge, Kategorie Länder, Bildung, Uganda|0 Kommentare
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