BRASILIEN

- - -

Land der Gegensätze.

Brasilien ist unvorstellbar groß. Und aktuell ist es von Gewalt gebeutelt und kaum wieder zu erkennen. Rassismus, Ausbeutung und Umweltverschmutzung prägen die Demokratie, die sich angesichts des neu gewählten Präsidenten wohl schon wieder auf finstere Zeiten vorbereiten muss. Das ist besonders schade angesichts der eigentlich guten Voraussetzungen, die bis vor einigen Jahren vorherrschten. Landschaftliche Vielfalt und Schönheit mit Regenwäldern, Savannen- und Feuchtgebieten, über 7.000 Küstenkilometern, Inseln und der landwirtschaftlichen Basis im Süden prägen die Geographie. Zudem gilt Brasilien als artenreichstes Land der Erde. Sei So Frei engagiert sich aktuell in den ärmsten Teilen des Bundesstaats Bahia, die durch Misswirtschaft nahezu komplett wirtschaftlich und sozial kollabierten.

BERUFSSCHULE

– – –

Stipendien für Jugendliche

in Brasilien

Gerade die ehemals landlosen Kleinbäuerinnen und -bauern und indigenen Stämme Brasiliens sind von größter Armut und Chancenlosigkeit betroffen. Durch das Stipendienprogramm von Sei So Frei konnten mittlerweile schon 90 Jugendliche einen Beruf erlernen. Damit kann ihnen, aber auch ihren Familien und Dörfern effizient und nachhaltig geholfen werden.

>> mehr lesen

ERFREULICHE LANDWIRTSCHAFT

– – –

Kurse für kleinbäuerliche Familien

in Brasilien

Die Familien in Bahia müssen von dem leben, was sie anbauen. Das ist sehr wenig und die Voraussetzungen dafür sind denkbar schwierig. Das landwirtschaftliche Ausbildungszentrum EACMA in Ilhéus, an der Atlantikküste, sorgt dafür, dass die Bäuerinnen und Bauern alles über biologischen Anbau, Kleintierhaltung, Wiederaufforstung und viele weitere wichtige Themen lernen. Das Ziel ist ein unabhängiges und freies wirtschaftliches Leben mit großer Hebelwirkung.

>> mehr lesen

MARMELADE

– – –

Produktion und Vermarktung biologisch zertifizierter Köstlichkeiten in Brasilien

Schwierige landwirtschaftliche Bedingungen machen die Produkte aus dem Sertão zu etwas ganz Besonderem. Sei So Frei unterstützte die dort ansässige Kooperative Coopercuc über viele Jahre hindurch, um das Überleben der kleinbäuerlichen Familien aus dörflichen Strukturen zu sichern. Durch die gemeinsame Produktion und Vermarktung ihrer Marmeladen und Fruchterzeugnisse gelang es, nachhaltige wirtschaftliche Strukturen zu schaffen und darüber hinaus ausgesuchte Köstlichkeiten zu produzieren.

>> mehr lesen